Akupunktur

Die Akupunktur zählt neben der Kräutertherapie zu den wichtigsten Behandlungsmethoden der traditionellen chinesischen Medizin. In der chinesischen Medizin geht man davon aus, dass der Körper des Menschen von verschiedenen energetischen Leitbahnen / Meridianen durchdrungen ist. Auf diesen Leitbahnen finden sich mehr als 350 Akupunkturpunkte.

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Praxis der Akupunktur

Die Leitbahnen bewegen hauptsächlich Qi / Energie durch alle Bereiche des physischen Körpers. Durch die Stimulation gezielter Akupunkturpunkte kann nicht nur der Fluss der Energie, sondern auch die Funktion der Organe und Organsysteme (Zang-Fu) beeinflusst werden.

Häufig wird die Akupunktur durch die Moxa-Therapie ergänzt. Dabei wird ein Akupunkturpunkt erwärmt, was die Energiezufuhr verstärkt, Kälte und Feuchtigkeit ausleitet und Stagnationen im Energiefluß beseitigt.

Bekannt geworden ist die Akupunktur in der westlichen Welt insbesondere durch ihre hohe Erfolgsrate im Bereich der Schmerztherapie. Zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigen hier eine ausgesprochen positive Wirkung der Akupunktur.

In der chinesischen Medizin gehen jedoch alle physischen und psychischen Beschwerden auf ein Ungleichgewicht von Yin und Yang und einer Störung des freien Flusses von Qi einher. Daher können zahlreiche Beschwerden durch Akupunktur auf sanfte, schonende und natürliche Weise, mit einem geringen Risiko auf Nebenwirkungen, erfolgreich behandelt werden.

Nachfolgend können Sie sich darüber informieren, bei welchen Beschwerdebildern Akupunktur eingesetzt werden kann.

    Wann hilft Akupunktur besonders gut

  1. Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems
    z.B. Myofasziales Schmerzsyndrom, HWS-Syndrom, zervikale Spondylitis, BWS-Syndrom, LWS-Syndrom, Ischialgie, Lumbosakrales Schmerz-Syndrom, Bandscheibenvorfall, Fibromyalgie, Radikulärsyndrom, Pseudoradikulärsyndrom, Arthrosen, Arthritis, rheumatoide Arthritis, Tennisellenbogen, Karpaltunnelsyndrom, Hüftbeschwerden wie Koxarthrose, Koxalgie, Kniebeschwerden wie Gonarthrose

  2. Neurologische Krankheiten
    Kopfschmerzen, Migräne, Neuralgien wie Trigeminusneuralgie, Atypischer Gesichtsschmerz, Interkostalneuralgie, Zosterneuralgie, Phantomschmerz, Stumpfschmerz, Polyneuropathie, Parästhesie, Schlaganfall, Lähmungen, Hemiparese, Fazialisparese

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  1. Psychische und Psychosomatische Erkrankungen
    Depressionen, Bipolare Störungen, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Ängste, Unruhezustände,Suchterkrankungen, Bulimie, Adipositas

  2. Erkrankungen der Atemwege
    Asthma, Bronchitis, Pseudokrupp, Hyperreagibles Bronchialsystem, Heuschnupfen

  3. Herz- und Kreislauferkrankungen
    Funktionelle Herzerkrankung, Herzrhythmusstörung, Angina pectoris, koronare Herzerkrankung, Hypertonie, Hypotonie, Durchblutungsstörung

  4. Erkrankungen des Verdauungssystems
    funktionelle Magen-Darm-Störungen, Übelkeit, Erbrechen, Hyperemesis, Gallenbeschwerden, Lebererkrankungen wie Hepatitis, Verstopfung, Durchfall , Gastroenteritis, Reizdarm , Morbus Crohn

  5. Urologische Erkrankungen
    Funktionelle Störung des Urogenitaltraktes, Harninkontinenz, Enuresis, Impotenz

  6. Gynäkologische Erkrankungen
    Menstruationsschmerzen, Zyklusstörung, Prämenstruelles Syndrom, Wechseljahresbeschwerden, Fruchtbarkeitsstörungen, Frigidität

  7. Hals-, Nasen-, Ohrenerkrankungen
    Heuschnupfen, Rhinitis, Sinusitis, Tonsillitis,Geruchsstörung, Geschmacksstörung, Hörsturz, Schwerhörigkeit, Tinnitus

  8. Hautkrankheiten
    Neurodermitis, Ekzem, Entzündliche Hauterkrankungen, Akne vulgaris, Furunkulose, Herpes simplex